Nahles spart sich Ein-Euro-Jobs

Regierung kürzt Mittel für Flüchtlingsprogramm

Um die Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung - Fachbegriff für die als Ein-Euro-Jobs bekannten Zusatzjobs für Sozialleistungsbezieher - gab es seit der Einführung von Hartz IV Streit. Sie verdrängten reguläre Stellen, sorgten für Wettbewerbsverzerrung bei den Unternehmen und für Prekarisierung bei den so Beschäftigten. Doch auch wenn die Vorwürfe von Studien bestätigt wurden, wollte die Regierung auf das Instrument nicht verzichten - sah doch dank der Ein-Euro-Jobber die Arbeitslosenstatistik deutlich besser aus.

Auch Geflüchtete, die noch auf ihren Asylbescheid warten und für deren Integration in den deutschen Arbeitsmarkt bisher kein tragfähiges Konzept existiert, sollten in den zweifelhaften Genuss der Maßnahmen kommen. Dafür hatte die zuständige Ministerin Andrea Nahles (SPD) 2016 ein Programm aufgelegt. 100 000 Arbeitsgelegenheiten pro Jahr waren angedacht, bis 2020 wollte die Regierung fast eine Milliarde Euro bereit...

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