Streit um Behandlung von Notfallpatienten

Berlin. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat einen massiven Zeitdruck bei der ersten medizinischen Abklärung von Notfallpatienten beklagt. »In zwei Minuten soll die verwaltungsmäßige Erfassung der Patienten stattfinden und ein Mediziner Zeit haben, um eine Diagnose zu stellen, die medizinisch korrekt und auch rechtssicher ist«, sagte DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum der Deutschen Presseagentur. Hintergrund ist, dass seit 1. April eine neue Regelung zum Notfall- und Bereitschaftsdienst gilt. Besonders strittig ist die Pauschale für die sogenannte Abklärung. Dabei entscheidet ein Arzt, ob der Notfallpatient zu einem niedergelassenen Arzt geschickt werden kann, oder ob er stationär im Krankenhaus behandelt werden muss. dpa/nd

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