Tillerson wettert gegen Abkommen mit Iran

Trump ordnet Vertragsprüfung an Teheran gibt sich gelassen

Washington. US-Außenminister Rex Tillerson hat das Atomabkommen der fünf Ständigen Sicherheitsratsmitglieder und Deutschlands mit Iran kritisiert. Der Deal erfülle nicht das Ziel, das Land von der Entwicklung von Atomwaffen abzuhalten, behauptete er. »Er verzögert nur das Erreichen des Ziels Irans, Nuklearmacht zu werden«, sagte Tillerson am Mittwoch in Washington. Er warf Teheran vor, Konflikte anzuheizen und die Interessen der USA zu unterminieren - etwa in Irak, Jemen und Syrien. US-Präsident Donald Trump ordnete eine Prüfung des Abkommens an.

Iran hat gelassen auf die Vorwürfe reagiert. »Die USA sollten ihren Kurs ändern und ihre Verpflichtungen erfüllen« schrieb Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif am Donnerstag bei Twitter. Die US-Unterstellungen seien abgenutzt. Zudem änderten sie nichts an der Tatsache, dass Teheran sich an den Vertrag halte. dpa/nd

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