Kampagne »Nein heißt Nein« wird ausgeweitet

Die Informationskampagne des Senats zum verschärften Sexualstrafrecht wird ausgeweitet. Unter dem Motto »Nein heißt Nein« ist seit Donnerstag ein Film auf den Bildschirmen in den U-Bahnen zu sehen. Zudem können sich die Berliner jetzt auf einer Webseite über die seit November geltenden neuen gesetzlichen Regelungen informieren. Demnach macht sich nicht nur strafbar, wer Sex mit Gewalt oder Gewaltandrohung erzwingt. Vielmehr drohen bereits bis zu fünf Jahre Haft, wenn sich ein Täter über den »erkennbaren Willen« des Opfers hinwegsetzt. »Sexuelle Übergriffe auf Mädchen und Frauen sind inakzeptabel, egal wann und wo«, sagte Gleichstellungssenatorin Dilek Kolat (SPD). »Die Kampagne ›Nein heißt Nein!‹ soll Frauen und Mädchen zeigen, dass sie nicht alleine sind, wenn es um die Bekämpfung sexualisierter Gewalt geht. Das Recht ist auf ihrer Seite.« dpa/nd

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