Nicolas Šustr 21.04.2017 / Berlin

Mieterschutz teuer erkauft

Das Neue Kreuzberger Zentrum kommt in kommunale Hand / Vorkaufsrecht der Stadt könnte privaten Investor abgeschreckt haben

«Ich bin froh, dass das Neue Kreuzberger Zentrum dort hinkommt, wo es hingehört», sagt Peter Ackermann. Er ist Vorsitzender des Beirats der Kommanditgesellschaft, die den aus 295 Wohn- und rund 90 Gewerbeeinheiten bestehenden Koloss vom Kottbusser Tor an die landeseigene Gewobag verkaufen wird. 56,5 Millionen Euro hatte das landeseigene Unternehmen geboten, etwa eine Million Euro weniger als die «Juwelus NKZ Projekt GmbH», die jedoch nie die nötigen Finanzunterlagen ablieferte. «Der Höchstbietende hat gar nichts beigebracht», sagt Ackermann auf nd-Anfrage. Über die Hintergründe schweigt Juwelus-Geschäftsführer Bernhard Hannemann. «Wir haben uns mit allen Beteiligten darauf verständigt, Anfang der kommenden Woche gemeinsam die Presse zu informieren», teilt er dem «nd» mit.

Das dritte und niedrigste Gebot kam vom Immobilieninvestoren Gijora Padovicz. Der hatte der Deutsche Wohnen AG ein direkt an das NKZ angrenzende Seniorenwohnhaus...

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