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Rastloses Begehren des »leeren Selbst«

Stellvertreter unserer Sehnsüchte: Die Konsumkultur erhält sich dadurch am Leben, dass sie so erfolgreich versagt

  • Von Tim Jackson
  • Lesedauer: ca. 7.5 Min.

Das Verlangen nach Neuem ist (wenig überraschend) aufs Engste mit der symbolischen Rolle verbunden, die Konsumgüter in unserem Leben spielen. Wie bereits gesagt, erschaffen materielle Artefakte eine machtvolle »Sprache der Güter«, mittels derer wir untereinander kommunizieren - nicht nur über gesellschaftlichen Status, sondern auch über Identität, gesellschaftliche Zugehörigkeit und sogar - indem wir zum Beispiel Geschenke machen und erhalten - über die Gefühle, die wir füreinander hegen; darüber, was wir für die Familie erhoffen und wie unser Traum vom guten Leben aussieht.

Damit soll nicht abgestritten werden, dass materielle Güter für die elementaren materiellen Bedürfnisse unerlässlich sind: Nahrung, Obdach, Schutz. Ganz im Gegenteil: In dieser Funktion bestimmen sie sogar entscheidend unser physisches Wohlergehen: Gesundheit, Lebenserwartung, Vitalität.

Dinge sind aber nicht einfach nur Dinge. Die Rolle, die Verbrauchsgü...


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