Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Jägermeister gegen AfD

Abgeordneter Wild macht in sozialen Medien mit abgewandeltem Firmen-Logo Bundestagswahlkampf

»Wild nur für Dich!« lautet der Slogan des berüchtigten AfD-Abgeordneten Andreas Wild, der im Herbst gerne direkt in Neukölln in den Bundestag einziehen will. Der Rechtsextremist, der schon mal über Flüchtlingslager aus »Bauholz, Hämmer, Sägen und Nägel« in spärlich besiedelten Landstrichen bei einer Kundgebung im vergangenen Frühsommer in Erfurt schwadronierte, hat seinen Wahlkampf jetzt mit einem Logo eingeläutet, das stark an das Signet des Kräuterlikör-Herstellers »Jägermeister« erinnert. Unter anderem nutzt er das Konterfei auf seinem Social-Media-Account bei »Twitter«.

Der Konzern selbst ist darüber nicht besonders begeistert. »Das ist nicht mit uns abgesprochen, wir finden das alles andere als schön«, sagt der Direktor der Unternehmenskommunikation, Michael Eichel, dem »neuen deutschland« am Montag auf Anfrage. Als Unternehmen sei man neutral und habe auch mit der AfD nichts zu tun. Inwiefern das Unternehmen gegen das Benutzen des abgewandelten Logos vorgeht, wird nun von der Rechtsabteilung untersucht. »Wir prüfen unsere rechtliche Handhabe«, sagt Eichel.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln