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Umstrittene Geschichte im Bunker

Gdansker Museum des Zweiten Weltkrieges präsentiert eindrucksvolle Exponate

  • Von Wojciech Osinski, Warschau
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Das auch international mit Spannung erwartete Museum des Zweiten Weltkriegs im polnischen Gdansk ist seit rund drei Wochen geöffnet. Das Projekt war bereits 2007 von dem damaligen polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk ins Leben gerufen und dann von der in Gdansk regierenden Bürgerplattform vorangetrieben worden.

Doch wurde das bisherige Konzept der Ausstellung von der heutigen nationalkonservativen Regierung der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) kritisch gesehen. Der heldenhafte Kampf der Polen nehme einen zu geringen Raum ein, so Kulturminister Piotr Glinski. Die Diskussion um die inhaltliche Substanz des Projekts dauert schon seit Jahren und war der PiS in Zeiten ein Dorn im Auge, als sie sich in der Opposition befand. Nun sitzt sie in Warschau am längeren Hebel.

Das Museum wird augenscheinlich mit der Gedenkstätte Westerplatte fusionieren. Der Streit zwischen dem unlängst abberufenen Gründungsdirektor Pawel Machcew...


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