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Geschätzter Größenwahn

Horst Seehofer will weiterhin die Geschicke Bayerns und der CSU lenken

  • Von Aert van Riel
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Über die Zukunft von Bayerns größter Partei entscheiden im Wesentlichen graue Eminenzen. Bei einem geheimen Treffen Ende Februar drängen die früheren Vorsitzenden der CSU, Edmund Stoiber, Theo Waigel, Günther Beckstein, Erwin Huber sowie der einstige Landtagsfraktionschef Alois Glück mehrheitlich den aktuellen Ministerpräsidenten des Freistaats, Horst Seehofer, im kommenden Jahr noch einmal anzutreten. Nur er könne dann bei der Landtagswahl die absolute Mehrheit der Partei verteidigen, zitiert die »Süddeutsche Zeitung« Teilnehmer des Treffens. Den 67-Jährigen wird diese Zusammenkunft bestärkt haben, trotz gesundheitlicher Probleme nach einer Herzmuskelentzündung und seiner Anfälligkeit für Schwächeanfälle sein eigenes Wort zu brechen.

Der Ankündigung vom Januar 2015, im Jahr 2018 nicht noch einmal für den Landtag kandidieren zu wollen, hat Seehofer in den vergangenen Monaten mehrdeutige Äußerungen folgen lassen, die nahelegten, da...


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