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Der Schneck, der Pflanzenschreck

Die Gartenkolumne

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Was tun? In Gärtnerkreisen schwört man auf die unterschiedlichsten Hausmittel. Und wundert sich, dass trotzdem Triebe und Blätter einfach weggeputzt werden.

Eine sichere Bank sollte Schneckenkorn sein, das es mit den verschiedensten Wirkstoffen gibt und die Umwelt schonen soll. Am verträglichsten sind Produkte auf der Basis von Eisen-III-Phosphat. Hier bietet der Handel Produkte wie wie Biomol (Bayer), Bio Schneckenkorn (Compo) oder Ferramol (Neudorff). Sie bilden als Abbauprodukte nur unbedenkliche organische Reste, Eisen und Phosphat. Wichtig ist hierbei: Präparate mit Eisen-III-Phosphat regelmäßig und schon früh im Jahr ausbringen.

Am besten verteilt man das Schneckenkorn breitwürfig in den Abendstunden, auch in den Randbereichen der Beete. Denn feuchtes Granulat hat eine bessere Lockwirkung, weshalb sich gegebenenfalls im Anschluss ein kurzes Gießen empfiehlt. Die Schnecken gehen nach dem Fressen der Köder nicht sofort zugrunde, sondern ziehen sich zuvor in ihre Verstecke zurück.

Um Rittersporn, Funkien und andere Stauden vor Schneckenfraß zu schützen, sollten Sie an günstigen Stellen einzelne Kreuzkräuter (Ligularia) setzen. Insbesondere Ligularia x hessei (»Laternchen«/Zwerg Greiskraut) ist für die Vielfraße ein wahrer Leckerbissen, für den sie alle anderen Stauden verschmähen.

Was könnte noch helfen? Setzen Sie um einzelne Stauden herum kleine Schneckenzäune aus Metall oder Drahtgitter mit nach innen abgeknickter Kante. So bleiben die angelockten Schnecken gefangen und können abgesammelt werden.

Ein Schneckenkragen, Minischneckenzaun aus Kunststoff, schützt einzelne Jungpflanzen, aber nur für kurze Zeit.

Streifen aus Säge- und Gesteinsmehl, Algenkalk oder gehäckseltem Stroh um Beete und Pflanzen bieten Schutz, vorausgesetzt, es regnet nicht. Dann muss alles erneuert werden. Und gießen Sie nicht mehr abends. Ansonsten heißt es Absammeln, morgens, abends, an feuchten Tagen. Eigentlich immer, wenn man sie trifft, die Schnecken.

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