Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Beleben und versachlichen

Eine Onlinepetition will die Debatte um den Entwurf für das Berliner Museum der Moderne neu beleben und versachlichen. Ziel der Petition auf change.org ist unter anderem, die Dimensionen des Siegerentwurfs für die Öffentlichkeit vor Ort anschaulich zu machen. So sollen die Abmessungen des geplanten M20, wie in der Schweiz üblich, anhand von schlanken Metallgestängen für Jedermann sichtbar werden. »Sie ermöglichen es den Berlinern und allen Besuchern der Stadt, einen Eindruck von den Dimensionen eines geplanten Bauvorhabens zu gewinnen«, heißt es in der bis zum Montagabend von knapp 460 Menschen unterzeichneten Petition.

Die Initiative von Kristin Feireiss vom Aedes Architekturforum will die Ergebnisse der Petition im Juni an Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) und Berlins Senatsbaudirektorin Regula Lüscher übergeben. Die Kosten für das sogenannte Baugespann schätze Feireiss auf 10 000 bis 15 000 Euro. Dies sei eine Summe, die wahrscheinlich per Crowdfunding finanziert werden könne, hieß es.

Nach der Vorstellung des Siegerentwurfs für das Museum der Moderne im vergangenen Oktober hatte es eine hitzige Debatte um das Bauvorhaben gegeben. Kritiker verglichen den geplanten Baukörper der Schweizer Stararchitekten Herzog und de Meuron mit einem Bierzelt, einer gigantischen Scheune oder einer Lagerhalle. Auch wegen der Nähe zu international bedeutenden Bauwerken des 20. Jahrhunderts wie der Philharmonie und der Neuen Nationalgalerie und auch der St. Matthäuskirche hatte es heftige Debatten um den Entwurf gegeben. Das neue Museum soll im Jahr 2021 oder 2022 eröffnet werden. epd/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln