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Kein Star für die Provinz

Maria Scharapowa darf nach ihrer Dopingsperre gleich oben mitspielen - das sorgt für Kritik

  • Von Oliver Kern
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Maria Scharapowa wollte keinen Tag länger als jene 15 Monate warten, in denen ihr das professionelle Tennisspielen verboten war. Der russische Tennisstar hatte unwissentliches Doping mit Meldonium eingeräumt und war Anfang 2016 gesperrt worden. Der Bann läuft an diesem Mittwoch ab, und Scharapowa wird sofort bei einem Turnier der WTA-Tour spielen - per Wildcard in Stuttgart. Die Entscheidung dafür war in mehrerer Hinsicht erwartbar gewesen. Der Protest dagegen aber auch.

Die Russin hätte sich nach dem Verlust ihrer Weltranglistenpunkte nicht für das Turnier der obersten Profitour qualifizieren können. Kollegin Caroline Wozniacki nannte die Vergabe der Wildcard daher auch »respektlos« gegenüber den anderen Spielerinnen. »Auch Maria verdient eine zweite Chance. Doch nach einer Sperre sollte eine Spielerin unten anfangen und sich wieder sportlich nach oben kämpfen müssen«, sagte die Dänin der BBC. Scharapowa hätte dann aber zunächst ...


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