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Kaum Gemeindefusionen im Nordosten

Schwerin. Die Lust auf Gemeindefusionen ist in Mecklenburg-Vorpommern im vergangenen Jahr sehr verhalten gewesen. Lediglich zwei Zusammenschlüsse meldete das Statistische Landesamt: Die Orte Langen Jarchow und Zahrensdorf im Landkreis Ludwigslust-Parchim schlossen sich zur neuen Gemeinde Kloster Tempzin mit 570 Einwohnern zusammen und das Dorf Steesow (Landkreis Ludwigslust-Parchim) ließ sich in die Kleinstadt Grabow eingemeinden. Auch 2015 hatte es nur zwei Zusammenschlüsse gegeben, obwohl die Landesregierung seit Jahren dafür die Werbetrommel rührt. Hintergrund ist die Vielzahl sehr kleiner und finanziell schwacher Gemeinden im Nordosten. Rund 270 der noch 750 eigenständigen Gemeinden haben nach Angaben des Innenministeriums weniger als 500 Einwohner. dpa/nd

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