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Mehr normale Vollzeitjobs

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Normale Vollzeitarbeitsplätze in Deutschland werden nach Angaben von Arbeitsmarktforschern seit einigen Jahren nicht mehr von atypischer Beschäftigung verdrängt. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) widersprach damit einer weit verbreiteten Auffassung, das Leiharbeit, Minijobs, Teilzeit und befristete Jobs ein immer größeres Gewicht erhalten.

Zuletzt gab es sogar einen kräftigen Zuwachs der Normalarbeit. Nach Zahlen des Forschungsinstituts der Bundesagentur für Arbeit waren im Jahr 2014 21,7 Millionen Erwerbstätigen in Normalarbeit beschäftigt. Das seien knapp 55 Prozent aller Erwerbstätigen gewesen. 2006 waren es 19,95 Millionen und damit 53,5 Prozent. Als Normalarbeit gelten unbefristete Jobs über 31 Wochenstunden außerhalb der Leiharbeit.

20 000 Bewerber um eine Lehrstelle gehen leer aus

In Deutschland sind die Chancen auf eine Lehrstelle so gut wie noch nie. Auf 100 Schulabgänger, die einen Ausbildungsplatz suchten, kamen im vergangenen Jahr statistisch gesehen 104,2 Angebote. Dies geht aus dem von der Bundesregierung verabschiedeten Berufsbildungsbericht 2017 hervor. Die Anzahl freier Lehrstellen stieg zum Stichtag 30. September 2016 um 4,5 Prozent auf rund 43 500. Zugleich ging die Zahl unversorgter Bewerber um 1,1 Prozent zurück. Es gab damit immer noch 20 600 Jugendliche, die leer ausgingen. Bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen blieb 520 300 im Vergleich zu 2015 quasi konstant (minus 0,4 Prozent).

Nicht die Anzahl an Praktika ist entscheidend

Praktika gehören heute zum Studium. Aber statt auf die Anzahl der Praktika zu schauen, sollten Studierende eher darauf achten, dass die gesammelten Erfahrungen sich ergänzen. In allen Semesterferien irgendwo zu hospitieren, sei sicherlich nicht nötig. Sinnvoll sei es häufig, bis zum Ende des Masterabschlusses etwa drei Praktika zu absolvieren. Bei der Suche nach einem Platz könnte es hilfreich sein, Professoren zu Kontakten zu regionalen Unternehmen zu befragen. Ein guter Zeitpunkt für das erste Praktikum sei nach dem dritten oder vierten Bachelorsemester, weil Studierende dann mit den Grundlagen ihres Fachs schon etwas vertraut sind.

Neue Ausbildungsordnung für Automobilkaufleute

Angehende Automobilkaufleute beschäftigen sich in der Lehre künftig stärker mit digitalen Technologien. Denn die Ausbildungsordnung ändert sich voraussichtlich zum 1. August 2017, teilt die Bundesagentur für Arbeit mit. In Autos wird immer stärker Technologie verbaut. Das hat auch Einfluss auf kaufmännische Bereiche wie Vertrieb und Marketing. Automobilkaufleute arbeiten bei Autohäusern oder auch Autoherstellern. Die Ausbildung dauert drei Jahre. 2015 gab es rund 4500 Neuabschlüsse.

Nachwuchskampagne des Zolls gestartet

Seit Anfang April sind die Motive überall zu sehen: »Du bist Bundesadlerauge, Trophäenjägerjäger, Überraschungspartyveranstalter, Fake-Check oder Robin Hood im Blätterwald«. Mit der Nachwuchskampagne »Dein Talent im Einsatz« wirbt der Zoll bundesweit um qualifizierte Jugendliche.

Der Zoll ist mit rund 39 000 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber des Bundes. Er bietet sowohl verantwortungsvolle und vielseitige Jobs als auch eine gut bezahlte Ausbildung auf hohem Niveau. Ab sofort können Bewerbungen für das Einstellungsjahr 2018 bei allen Ausbildungshauptzollämtern abgegeben werden.

In diesem Jahr stellt der Zoll zum 1. August 2017 1400 neue Nachwuchskräfte des mittleren und gehobenen Dienstes ein. Bewerbungen für das Einstellungsjahr 2018 werden bis zum 22. September 2017 entgegengenommen. Im mittleren Zolldienst beträgt die Ausbildungszeit zwei, im gehobenen Zolldienst drei Jahre, die jeweils zur Hälfte aus Theorie und Praxis besteht. Die theoretische Ausbildung findet am Bildungs- und Wissenschaftszentrum der Bundesfinanzverwaltung statt. Die praktische Ausbildung erfolgt bei den Ausbildungshauptzollämtern.

Weitere Informationen findet man unter www.zoll.de oder auf der neuen Karrierewebsite www.talent-im-einsatz.de. Agenturen/nd

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