Werbung

Etwas lernen

Klaus Joachim Herrmann über das Treffen von Merkel und Putin in Sotschi

  • Von Klaus Joachim Herrmann
  • Lesedauer: 1 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

»Bei jedem Gespräch lernt man natürlich auch was«, schloss Kanzlerin Merkel aus der Begegnung mit Präsident Putin in Sotschi. Dazu muss natürlich miteinander geredet werden. Wenn allzu viel aus den Fugen geraten ist, dann besonders. Trotz der Bedeutung der deutsch-russischen Beziehungen für beide Staaten und Europa war über Eiszeit zu klagen.

Dies um so mehr, da vom Gipfel 2015 in Moskau die Erinnerung blieb, dass im Umfeld des Jahrestages des Sowjetsieges eine deutsche Kanzlerin dem Gastgeber mit Blick auf die Krim eine »verbrecherische Politik« bescheinigte. Auch die Verweigerung des vorherigen Präsidenten Gauck gegenüber Russland mag Scharfmacher begeistert haben, der eigenen oder gar einer guten Sache dienlich war es nicht.

Ein gern als »besonders« gepriesenes und zuweilen auch gepflegtes Verhältnis war beschädigt. Dieser Tiefpunkt scheint überwunden, wenn auch kaum ein Konflikt schon ausgeräumt wurde. Das wieder aufgenommene Gespräch allein ist aber kein Wert an sich. Alle nahen und ferneren Nachbarn sollten an besseren Beziehungen mit Moskau interessiert sein, ob sie nun wollen oder nicht. Denn der Schaden fortgesetzter Konfrontation ist nicht nur beiderseits, sondern multilateral: kein Frieden nirgends. Nicht in der Ostukraine, nicht in Syrien, nicht in ...

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen