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Endspurt und Notausstieg

Die Anmeldezahlen für den 45. GutsMuths-Rennsteiglauf sind schon jetzt rekordverdächtig

  • Von Michael Müller
  • Lesedauer: 2 Min.

Die Zahl der Anmeldungen für die diesjährige, 45. Auflage des GutsMuths-Rennsteiglaufes ist beinahe rekordverdächtig. Auf einer Pressekonferenz am vergangenen Donnerstag gaben die Organisatoren für die sieben Distanzen zwischen dem 73,5 Kilometer langen Supermarathon und dem Junior-Cross einen Anmeldestand von mehr als 16 200 Teilnehmern bekannt. Diese Zahl wurde bislang nur bei der 40. Jubiläumsveranstaltung übertroffen, an der 18 347 Läufer teilgenommen hatten.

Zwei Wochen vor dem Start am 20. Mai beginnt bei den Organisatoren wie den Aktiven die finale Vorbereitungsphase. »Wir testen letztmals unsere Handgriffe, ihr testet eure Form und den Haferschleim«, heißt es beispielsweise in der Einladung zur größten gemeinsamen Formüberprüfung. Diese »läuft« an diesem Sonntag über die letzten 30 Kilometer der Originalstrecke.

Besonders viele Umsteiger von der Halb- auf die Marathondistanz werden diesmal dabei sein. Auf diesen sportlichen Riesenschritt hatten die Läufer sich in den letzten Wochen im Rahmen der Aktion »Geh aufs Ganze!« speziell vorbereitet. Sollte der Marathon dann am 20. Mai für den einen oder die andere wider Erwarten doch zu hart werden, gibt es erstmals bei Kilometer 33,4 einen offiziellen Notausstieg. Wer es bis dahin schafft, wird - ein kleiner Trost - in der Statistik trotzdem als Teilnehmer gewertet.

Ebenso findet im Thüringer Wald so mancher kleinere Lauf- und Wandertreff rund um den Rennsteiglaufstart vom 20. Mai statt. So auch die 32. Auflage der »O-thalwanderung« an diesem Sonnabend. Mit dabei sind dort auch Steffi und Gerd Peters aus Chemnitz, die dann beim Rennsteiglauf für das Team »neues deutschland« auf der Halb- beziehungsweise Marathondistanz starten werden. Nicht nur sportlich geht es hingegen bei der Vorbereitung von nd-Mannschaftsmitglied Heinz-Peter Schwertges aus Ubstadt-Weiher zu. Zu Fuß und auf seinem Motorrad ist der Landschaftsgärtner derzeit nämlich im Wahlkampf unterwegs. Schließlich will er in der nahen 29 000-Einwohner-Stadt Bretten für die LINKE ins Oberbürgermeisteramt.

Wie viele, die auf dem Sportplatz von Schmiedefeld ins Ziel kommen werden, ist er übrigens besonders auf DDR-Sportidol Gustav-Adolf »Täve« Schur gespannt, der diesmal als Ehrenkapitän der Mannschaft von »neues deutschland« fungiert. Ronald Wolf aus dem vogtländischen Weischlitz, ebenfalls Mitglied des nd-Teams, schrieb uns dazu: »Großartig, dass Täve gerade diesmal unser Ehrenkapitän ist: ein Held zum Anfassen, ein sympathischer Idealist ohne Verstellungen und Allüren, eben ein toller Mensch. Ich freue mich riesig auf ihn.«

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