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Skandal bei VHS-Verband

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Düsseldorf. Eine ehemalige Buchhalterin des Landesverbandes der Volkshochschulen (VHS) in Nordrhein-Westfalen hat die Veruntreuung von Geldern gestanden. Seit Montag muss die 51-Jährige sich vor dem Düsseldorfer Landgericht verantworten. Neun Jahre lang soll sie unbemerkt 1,4 Millionen Euro für sich abgezweigt haben. Sie habe das Geld einfach auf ihr Privatkonto überwiesen, sagte die Angeklagte. So habe sie versucht, ein Nagel- und Kosmetikstudio in Dortmund sowie zwei Bistros ihres Ehemannes zu finanzieren.

Ende 2013 war der Skandal beim Landesverband der Volkshochschulen aufgeflogen. Die Buchhalterin hatte als einzige im VHS-Verband Zugang zum Buchhaltungssystem. Wirtschaftsprüfer hatten dem Verband damals ein massives Kontrollversagen attestiert. Der Verwaltungsleiter, dem in einem Prüfbericht grob fahrlässige Verletzungen seiner Sorgfaltspflichten vorgeworfen wurde, musste genauso seinen Hut nehmen wie der damalige Verbandsdirektor. dpa/nd

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