Die Unerwünschten auf der Flucht

Zehntausende Rohingya aus Myanmar finden auch in Nachbarländern keine Heimstatt

  • Von Thomas Berger
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Myanmars einflussreiche Staatsrätin Aung San Suu Kyi, die faktisch als Regierungschefin agiert, hat einer internationalen Untersuchung der mutmaßlichen Verbrechen gegen die Rohingya-Minderheit erneut eine Absage erteilt. »Es wird uns nicht helfen, die Probleme zu lösen«, so die Friedensnobelpreisträgerin nach einem Gespräch mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini in Brüssel. Suu Kyi sprach davon, dass bestimmte Maßnahmen die Volksgruppen »weiter spalten« könnten.

Mogherini erklärte, in dem Punkt stimme man nicht überein. »Wir glauben, dass dies zur Feststellung der Tatsachen beitragen kann«, sagte die EU-Außenbeauftragte zum Plan einer Untersuchungskommission. Der UNO-Menschenrechtsrat hatte Ende März dafür votiert, eine unabhängige internationale Kommission nach Myanmar zu entsenden, um Vorwürfe gegen das Militär wie Mord, Massenvergewaltigungen und Folter zu untersuchen.

Die Regierung von Myanmar hatte bereits vor d...

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