An Hartz IV lag es nicht

DIW-Volkswirt Karl Brenke sieht andere Ursachen für das »deutsche Jobwunder«

  • Von Fabian Lambeck
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Peter Hartz will die nach ihm benannten Arbeitsmarktreformen, wie er sagt, »weiterentwickeln«. Dabei streiten Befürworter und Gegner immer noch über deren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Die Arbeitgeber etwa behaupten, Hartz IV habe die derzeit gute Lage erst ermöglicht. Ist da was dran?
Wenn man zurückblickt, findet man kaum Belege dafür, dass die Hartz-IV-Reformen erreicht haben, was ihnen heute zugeschrieben wird. Hartz IV hatte den Anspruch, auf der einen Seite die Arbeitslosen mehr zu fördern, sie auf der anderen Seite aber auch mehr zu fordern. Das Gewicht lag nicht nur in der öffentlichen Wahrnehmung, sondern auch bei den politischen Befürwortern und Durchsetzern dieser Reform darauf, mehr Druck auf die Arbeitslosen auszuüben, um das vermeintlich grundlegende Übel zu lösen: Den Arbeitslosen mangelte es angeblich an Arbeitsmoral.

Dem ist aber nicht so?
Nein. Das grundlegende Übel war ein anderes: Es fehlte an Jobs. Ich ...

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