Werbung

Fünf Stunden Ohnmacht

Biennale in Venedig

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hat den deutschen Pavillon auf der Kunst-Biennale in Venedig eröffnet und sich gegen nationale Abgrenzungen ausgesprochen. Kunst und Kultur müssten »Augen, Seelen und Hirne öffnen«, sagte der Vizekanzler am Mittwoch bei der Eröffnung.

Den deutschen Pavillon gestaltet in diesem Jahr die Künstlerin Anne Imhof aus Frankfurt (Main). Die 39-Jährige zeigt eine etwa fünf Stunden lange bedrückende Performance. Unter dem Titel »Faust« spielt sie mit den Themen Macht und Ohnmacht, Willkür und Gewalt, Widerstand und Freiheit. Durch das monumentale Gebäude wurden dicke Glasböden gezogen, Hunde stehen in einem Zwinger vor dem Pavillon. Es gehe unter anderem um das Gefühl, in der Gesellschaft ausgeschlossen zu sein oder nicht, sagte die Kuratorin Susanne Pfeffer vom Fridericianum in Kassel am Mittwoch vor der Eröffnung des Pavillons. Ein Team von etwa 40 Menschen ist an der Performance beteiligt.

Die 57. Biennale öffnet für das Publikum am Samstag. In der Hauptausstellung mit dem Motto »Viva Arte Viva« sind rund 120 Künstler vertreten, darunter auch mehrere Deutsche. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!