Die sechs Leben der Nelly Sturm

Über eine Frau, die ein Leben lang versuchte, ihren Idealen treu zu bleiben

  • Von Regina Scheer
  • Lesedauer: ca. 7.5 Min.

In diesem Frühling wurde sie begraben, auf dem alten Parochialfriedhof in Berlin, einige Dutzend Leute waren gekommen, ungewöhnlich viele für eine alte Frau, deren Name nicht in den Zeitungen steht. Ungewöhnlich auch, dass ein Redner aus Paris angereist gekommen war. Sie war eben eine ungewöhnliche Frau, die Nelly Sturm.

In vier europäischen Hauptstädten hat sie gelebt, in Wien, Brüssel, Berlin und Paris. Wer das hörte und sie sah, eine noch im Alter gut aussehende, auf natürliche Art elegante Frau, konnte meinen, sie habe ein aufregendes, schönes Leben gehabt. Ach. Wer genau hinsah, bemerkte ihre Unruhe, immer war sie unterwegs, zu einer Veranstaltung, zum Sport, in eine Ausstellung. Überall lernte sie Menschen kennen, immer wollte sie sich einmischen, etwas verändern. Die Welt, in der sie lebte, war nicht so, wie sie sein sollte. Nelly wollte sie verändern, sie stritt mit Behörden, Hausverwaltern, Politikern und Theaterintendant...

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Das Blättchen Heft 19/18