Werbung

ARD will trotz Pleite weitermachen

Eurovision Song Contest

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Trotz der anhaltenden Pleiten Deutschlands sieht die ARD keinen Grund für einen Rückzug vom Eurovision Song Contest (ESC). »Der ESC ist die mit weitem Abstand erfolgreichste Fernsehshow des Jahres in einer Sendelänge von 20.15 Uhr bis zirka 1.40 Uhr«, sagte ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber am Montag. Die Sendung sei auch immer »ein Stück weit ein kulturelles und gesellschaftliches Abbild der jeweiligen Zeit«.

Schreiber sagte, der Wettbewerb sei »jedes Jahr aufs Neue« für Deutschland zu retten. Mit Blick auf Portugal bereitete er das deutsche Publikum darauf vor, dass es zur Not auch noch eine viel, viel längere Pleitenserie aushalten muss. »Die Portugiesen haben in 49 Jahren Teilnahme einmal gewonnen - waren ihre Ergebnisse vor 2017 Blamagen?«, fragte Schreiber.

Deutschlands Starterin Levina war Samstagabend mit nur sechs Punkten Vorletzte geworden, es war eine erneute Enttäuschung nach zwei letzten Plätzen in den beiden Vorjahren. Sieger wurde der Portugiese Salvador Sobral.

Auch der durch viele deutsche Starts beim ESC bekannt gewordene Komponist Ralph Siegel sprach sich in der »Bild« gegen einen Rückzug Deutschlands aus. »Das käme ja rüber wie eine beleidigte Leberwurst«, sagte er.

Siegel forderte, sich aber wieder »viel länger, intensiver und besser« auf den deutschen Beitrag vorzubereiten. »Es reicht nicht, kurzfristig irgendein Liedchen und ein nettes Mädchen auszusuchen und dann wie 2010 bei Lena auf den Glücksfaktor zu hoffen.« AFP/nd

Marx is Muss

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen