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Notstand in Jemen wegen Cholera-Ausbruchs

Sanaa. Nach dem Ausbruch der Cholera im Bürgerkriegsland Jemen hat das Gesundheitsministerium in der Hauptstadt Sanaa den Notstand ausgerufen. Die Behörden seien nicht mehr in der Lage, die Katastrophe einzudämmen, erklärte das Gesundheitsministerium am Sonntagabend. In den vergangenen zwei Wochen habe es mehr als 2500 Cholerafälle gegeben. Das Ministerium rief Hilfsorganisationen auf, rasch Unterstützung zu leisten. Nach Angaben des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) sind in den vergangenen zwei Wochen im Jemen 115 Menschen an der Infektionskrankheit gestorben. Rund 8500 Menschen im Land seien erkrankt. IKRK-Direktor Dominik Stillhart warnte vor einer »katastrophalen humanitären Lage«. dpa/nd

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