Martin Koch 18.05.2017 / Gesund leben

Alles Hypochonder? Von wegen!

Eine schwächere Immunabwehr lässt Männer häufiger und schwerer an Infekten erkranken als Frauen

»Für eine Grippe braucht ein Mann nur einen leichten Schnupfen und etwas schauspielerisches Talent«, spöttelt der Volksmund, vornehmlich der weibliche Teil desselben. Nun ist, wie ich aus eigener Erfahrung weiß, solcherart Spott mitunter berechtigt. Gleichwohl deuten neuere Untersuchungen darauf hin, dass nicht alle Männer, die krank sind, ihre Beschwerden grundlos dramatisieren.

Denn Männer tun sich mit Infekten im Allgemeinen schwerer als Frauen. Das gilt schon bei einem relativ harmlosen Schnupfen, wie ausgerechnet eine Frau unlängst bestätigt hat: Beatrix Grubeck-Loebenstein vom Institut für Biomedizinische Alternsforschung der Universität Innsbruck infizierte Nasenzellen von Männern und Frauen mit Erkältungsviren und stellte fest, dass weibliche Zellen erheblich resistenter gegen die Keime waren als männliche.

Auch auf andere Krankheitserreger reagieren Frauen und Männer unterschiedlich. Denn das menschliche Immunsystem ...

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