Iran am Scheideweg

Soziale Lage und das Atom-Abkommen prägen die iranische Präsidentenwahl

  • Von Oliver Eberhardt, Teheran
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Acht Uhr morgens war am Donnerstag alles vorbei. Gerade noch hatten Aktivisten mit Postern und Flugblättern der Kandidaten für die Präsidentschaftswahl und die gleichzeitig stattfindenden Kommunalwahlen den chronisch stockenden Verkehr im Stadtzentrum von Teheran bedrängt, den Fahrern Parolen zugerufen. Nun verschwanden sie von einer Minute zur anderen.

Denn in Iran ist der Wahlkampf streng reglementiert, beginnt zwei Wochen vor der Wahl und endet 24 Stunden, bevor die Wahllokale öffnen. Jeder Kandidat tut gut daran, seine Mitarbeiter auf die strengen Regeln einzuschwören, denn die Strafen sind ebenso streng. Hatte man bei der Parlamentswahl Anfang 2016 immer wieder auch beide Augen zugedrückt, geht das Wahlamt, das beim Innenministerium für die Durchführung der Abstimmungen zuständig ist, dieses Mal mit großem Eifer an die Durchsetzung der Vorschriften. »Die Wahl soll möglichst frei sein«, sagt Ali Asghar Ahmadi, Chef des Wahlamt...

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