Der Druck aus Deutschland fehlt

Viele Lidl-Bananen kommen aus Ecuador. Dort werden weiter Arbeitsrechte missachtet

Auf den Plantagen Ecuadors werden die Bananen grün gepflückt und dann gewaschen.

Matías heißt eine der Plantagen, die Bananen für deutsche Lidl-Supermärkte liefert. Die werden jedoch unter der Verletzung grundlegender Arbeitsrechte geerntet. Gewerkschafter treffen sich nur inkognito mit Journalisten und Vertretern von Arbeitsrechtsorganisationen - aus Angst vor Entlassung. Obwohl der Lidl-Konzern nach den von der NGO Oxfam seit Jahren vorgebrachten Vorwürfen Besserung gelobte, hat sich daran nichts geändert, so Gewerkschafter Leóncio Moreida. Er gibt seine Identität preis, während seine beiden Kollegen aus Angst vor Repression gegenüber dem »nd«-Mitarbeiter Knut Henkel anonym bleiben wollten.

Das Werkstor der Bananenplantage Matías steht sperrangelweit offen. Die uniformierten Wachleute hocken im Schatten daneben und passen auf, dass niemand unbefugt das Gelände betritt. »Rund zweihundert Menschen arbeiten hier und drei von ihnen treffen wir gleich in Naranjal«, sagt Jorge Acosta und lenkt den Mietwagen langsa...

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