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Neues Literaturportal für geflüchtete Autoren

Auf »Weiter Schreiben« veröffentlichen Schriftsteller und Schriftstellerinnen aus Krisengebieten ihre Arbeiten

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Berlin. In dem neuen Literaturportal »Weiter Schreiben« können geflüchtete Schriftsteller ihre Werke in Deutschland veröffentlichen. Dabei bilden sie mit deutschsprachigen Autoren und Autorinnen jeweils ein Tandem, um gemeinsam an den Texten und Übersetzungen zu arbeiten. Beteiligt sind etwa Svenja Leiber, Olga Grjasnowa, Tanja Dückers, Monika Rinck, Saša Stanišić und David Wagner.

Die Initiatorinnen Annika Reich und Ines Kappert stellten das Projekt am Donnerstagabend in Berlin vor. »Wir haben mit Autorinnen und Autoren aus Krisengebieten gesprochen und sie gefragt, was sie sich wünschen. Die Antwort war: Weiter schreiben«, berichtete Reich, die selbst Autorin ist.

Es soll eine Plattform für geflüchtete Autoren sein, um auch in der Fremde Kontakt zu Kollegen und Verlagen zu bekommen. Ab Anfang Mai veröffentlichen Autoren und Autorinnen aus Krisengebieten, insbesondere Autoren aus Syrien und aus der Sinti-und-Roma-Gemeinschaft, ihre Werke in den Bereichen Kurzprosa, Poesie oder literarischem Journalismus. Die ersten Texte, etwa von dem bekannten jemenitischen Dichter Galal Alahmadi, sind bereits veröffentlicht. Bis Ende des Jahres sollen es mehr als 40 Beiträge sein. Die Texte erscheinen in Originalsprache und in deutscher Übersetzung. Sie werden von Künstlern und Künstlerinnen aus Krisengebieten illustriert.

»Weiter Schreiben« ist ein Projekt der Initiative »Wir machen das«, einem Aktionsbündnis zahlreicher Initiativen, Institutionen und neuankommenden sowie einheimischen Menschen. Laut Bündnis ist das gemeinsame Ziel, der Herausforderung weltweiter Migrationsbewegungen mit Menschlichkeit und Sachverstand zu begegnen. Getragen wird des Projekt ebenfalls von dem Gunda-Werner-Institut der Heinrich-Böll-Stiftung. dpa/nd

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