Andreas Behn 20.05.2017 / Politik

Einstürzende Radwege

Offiziell ist Rio fahrradfreundlich. Praktisch gibt es ein paar Probleme

Fahrradfreundlich? Von wegen!« Cristina schiebt ihr Rad auf dem Bürgersteig an zwei Autos vorbei, die auf dem Radweg parken. »Es ist eher eine Hindernisfahrt. Die Fahrradspuren sind schlecht gebaut, voller Kanten und Löcher. Und Ausweichen ist lebensgefährlich, denn die Autos und Motorräder rasen rücksichtslos vorbei.«

Die Studentin ist vor zwei Jahren aufs Rad umgestiegen. Es sei billiger, als einen Führerschein zu machen oder jeden Tag Bus und U-Bahn zu benutzen. Außerdem wirbt die Stadtregierung seit Jahren für das Radeln als ökologische Alternative. »Unter den jungen Leuten ist Umweltbewusstsein in, und Radfahren ist Teil davon«, sagt Cristina. Ihr Stadtrad gleicht eher einem Rennrad, ohne Schutzbleche und Gepäckträger. Den Rucksack trägt sieh auf dem Rücken, bei knapp 30 Grad.

Rio de Janeiro mit seinen langen Stränden, Felsbergen und Wäldern mitten im Stadtgebiet könnte das Bikerparadies sein, von dem im Zuge von Fußball...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: