Nicolas Šustr 20.05.2017 / Berlin

Der clevere Wegeheld

Heinrich Strößenreuther veränderte mit Aktivisten die Radverkehrspolitik in Berlin

In der Hauptstadt tobt der Verteilungskampf darüber, wie viel Raum Fußgängern, Radlern, Bussen und Bahnen sowie Autos künftig eingeräumt werden soll. Und zwar nicht mehr nur konkret täglich auf der Straße selbst, sondern auf politischer Ebene. Anfang April dieses Jahres hatte die Verwaltung von Berlins Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne) die Eckpunkte eines Fahrradgesetzes vorgelegt. Ein lückenloses Netz von geschützten Radwegen an Hauptstraßen, 100 Kilometer Radschnellwege und zusätzlich 100 000 Abstellplätze für Zweiräder an U- und S-Bahnhöfen gehören dazu.

Rot-Rot-Grün in Berlin betreibe »Klientelpolitik«, sei eine »Koalition von Autohassern«. Dies attestiert die in diesem Punkt sehr einige Opposition aus CDU, AfD und FDP. Der christdemokratische Fraktionschef Florian Graf malte im April im Abgeordnetenhaus einen Zusammenbruch der Versorgung der Hauptstadt an die Wand, weil der Senat ja schließlich Güter nur...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: