Trump-Tour: 1. Halt in Riad

Washington. Inmitten einer Kette innenpolitischer Skandale brach US-Präsident Donald Trump am Freitag zu seiner ersten Auslandsreise auf. Sie führt ihn zuerst nach Saudi-Arabien, zur Geburtsstätte des Islam. Dann geht es weiter nach Israel und in die Palästinensischen Autonomiegebiete, nach Italien und zum Vatikan sowie ins Brüsseler NATO-Hauptquartier.

Riad, die erste Station, ist den USA ein komplizierter Alliierter. Saudi-Arabien und Iran sind die wichtigsten Regionalmächte in Nahost und Erzrivalen. Die USA wollen im Kampf gegen den Terror mehr von Saudi-Arabien, die Scheichs erhoffen sich von Trump mehr eigene Beinfreiheit. Sie sind zutiefst unzufrieden über das Atomabkommen mit Iran. Trump will eine robustere Partnerschaft mit den islamischen Staaten. Es heißt, er wolle sie aufrufen, eine friedvolle Botschaft des Islam zu verbreiten. Andererseits wollen die USA von den Golfstaaten mehr im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat. Agenturen/nd

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