Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Liebe deinen Nächsten

Remarque-Friedenspreis

Der mit 25 000 Euro dotierte Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis geht an die türkische Journalistin und Schriftstellerin Aslı Erdoğan. Die 50-Jährige wird vor allem für ihr Werk »Nicht einmal das Schweigen gehört uns noch« geehrt, wie die Stadt Osnabrück am Freitag mitteilte. Es enthält Essays, die derzeit in der Türkei nicht erscheinen können. Ihre erzählerischen Texte seien »seismographisch für den Schmerz der Opfer, die Grausamkeiten, die sie erlitten«, urteilte die Jury. Erdoğan wurde im August 2016 in der Türkei verhaftet. Einige Monate später wurde sie entlassen, für sie gilt aber eine Ausreisesperre.

Den mit 5000 Euro dotierten Sonderpreis bekommt der Verein »Pulse of Europe«. Er trete für ein Europa ein, »in dem die Achtung der Menschenwürde, die Rechtsstaatlichkeit, freiheitliches Denken und Handeln, Toleranz und Respekt selbstverständliche Grundlage des Gemeinwesens sind«, begründete die Jury. Auf Initiative von »Pulse of Europe« finden seit Februar jeden Sonntag Kundgebungen in vielen europäischen Städten statt. Überreicht werden die Auszeichnungen am 22. September. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung
  • Lastschrift

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln