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Architektur für Gestrige

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US-Stararchitekt Daniel Libeskind hat den Wettbewerb für das Museum der Moderne als »dubios« kritisiert. »Der öffentliche Diskurs, den es für exzellente Kulturbauten braucht, fehlte«, sagte der 71-jährige New Yorker dem sogenannten Nachrichtenmagazin »Focus«. Den Wettbewerb für das neue Museum hatte im vergangenen Jahr das Schweizer Architekturbüro Herzog & de Meuron gewonnen. »Das sind gute Architekten, aber dieser Entwurf ist anachronistisch«, sagte Libeskind dem Bericht zufolge.

In Berlin gebe es bereits »genug mediokre Architektur«, so der Stararchitekt, der auch den preisgekrönten Neubau des Jüdischen Museums entworfen hatte. »Es fehlt an Dichte, an Hochhäusern«, sagte er. »Überhaupt mangelt es an Ehrgeiz beim Thema Bauen. Das liegt sowohl an der Selbstzufriedenheit der Regierenden wie auch an jener der Architekten.« dpa/nd

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