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Bremer Museum gibt menschliche Überreste an Neuseeland zurück

Bremen. Menschliche Überreste von rund 40 Ureinwohnern Neuseelands wurden in einer Zeremonie im Bremer Übersee-Museum in Anwesenheit des Botschafters Neuseelands, Peter Rodney Harris, an eine Abordnung des Te Papa Museum Wellington übergeben. Hugo Schauinsland, Gründungsdirektor des vor 121 Jahren noch »Städtisches Museum für Natur-, Völker- und Handelskunde« genannten Hauses, hatte die Knochen entsprechend dem damaligen Zeitgeist gekauft, um sie in Bremen auszustellen. Heutzutage gilt solch ein Verhalten als unethisch, zumal für die Ureinwohner Teile der Seele auch nach dem Tod in den Knochen bleiben. Vor vier Jahren kam aus Wellington ein Rückgabegesuch. Nach gründlicher Prüfung der Herkunft der Knochen, empfahl der Bremer Senat die Rückgabe. Senatspräsident Carsten Sieling (SPD) nahm an der Zeremonie teil. alba

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