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Besserverdienende zog es an die Urnen

Höhere Wahlbeteiligung in NRW geht auf Mittel- und Oberschicht zurück

Gütersloh. Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen ist der Anstieg der Wahlbeteiligung laut einer Studie vor allem auf die Mobilisierung der Mittel- und Oberschicht zurückgegangen. Nach einer Auswertung der Bertelsmann-Stiftung profitierten davon vor allem CDU und FDP. Nichtwähler aus schwierigen sozialen und wirtschaftlichen Verhältnissen blieben im Vergleich zur Landtagswahl 2012 dagegen deutlich häufiger den Wahllokalen fern, teilte die Stiftung am Freitag mit.

Sie wertete Daten und Umfrage-Ergebnisse von Infratest dimap zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen aus. Die Autoren sprechen in der Studie wegen des deutlichen Anstiegs bei der Wahlbeteiligung von einer »populären Landtagswahl 2017«, wegen des Ungleichgewichts bei der Mobilisierung der Nichtwähler aber auch von einer »sozial prekären« Wahl. 2012 lag die Wahlbeteiligung in NRW bei 59,6 Prozent, fünf Jahre später bei 65,2 Prozent. dpa/nd

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