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Wo bitte geht’s nach Watergate?

US-Präsident Trump wandelt auf den Spuren von »Tricky Dick« und muss um sein Amt fürchten

  • Von Reiner Oschmann
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Die internationale Tour des US-Präsidenten soll dazu beitragen, Donald Trumps bisher wenig markante außenpolitische Ziele zu schärfen. Nach den Ereignissen der Vorwoche ist jedoch nicht auszuschließen, dass er noch einen anderen Weg einschlagen könnte - nach Watergate.

Watergate, ein Hotelkomplex in Washington, ist seit 45 Jahren Symbol für den schmachvollen Abgang von Präsident Richard Nixon (1969-1974) und Inbegriff für Machtmissbrauch an höchster Stelle. Sein Rücktritt 1974 krönte die Watergate-Affäre. Sie hatte 1972 begonnen, als die Polizei fünf Männer beim Einbruch ins Wahlkampfquartier der Demokraten in Watergate verhaftete. Nixon wollte die Demokraten ausspionieren. Als die »Klempner« aufflogen, behinderte er die Aufklärung mit allen Mitteln. Nicht zuletzt Enthüllungen Carl Bernsteins und Bob Woodwards in der »Washington Post« hielten dagegen. Ihre Recherchen legten systematische Rechtsbrüche bloß. Später schrieben die Rep...


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