Wozu die Menschen fähig sind

Waldtraut Lewin ist tot

  • Von Christel Berger
  • Lesedauer: 2 Min.

Was soll das hier?

Sei auch du solidarisch und unterstütze linken Journalismus mit einem freiwilligem Abo, einer Spende - oder noch besser entscheide dich für ein Digitalabo.

  • Wählen Sie ein Abo:

    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

    Ich habe bezahlt.

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Minimum 5 Euro/Monat

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login

    Passwort vergessen?

  • Jetzt nicht ...

Zu ihrem 80. Geburtstag im Januar war sie unterwegs - in Israel, und sie versprach ihren Freunden ein herrliches Fest im Sommer. Aber kurz nach ihrer Reise machte sich die Krankheit bemerkbar. Am vergangenen Sonnabend ist Waldtraut Lewin gestorben.

Sie war eine wundervolle Frau und Schriftstellerin: ein bisschen verrückt und dennoch höchst diszipliniert, klug und gebildet, schreibversessen und phantasievoll. Eigentlich dem Theater und speziell der Oper verpflichtet, wandte sie sich mehr und mehr der Literatur zu. Sie hinterlässt über 70 Bücher: dicke Romane und phantastische Erzählungen, Biografien, Krimis, Hörspiele, Standardwerke wie »Der Wind trägt die Worte. Geschichte und Geschichten der Juden«, Trilogien (mit manchmal einem vierten Teil). Alle spannend, prickelnd, sinnlich.

Sie schrieb über Könige (»Federico«), starke Frauen und schöne Männer, über Gelehrte, Musiker, über Goethe, Händel, Luther, Anne Frank und andere, über Gegenwärtiges, aber meist Historisches. Schicksale von Juden und von Kindern und Jugendlichen lagen ihr besonders am Herzen. Letztere waren meist die Adressaten ihrer Bücher.

Sie hat sich nicht unterkriegen lassen, als ihre DDR-Verlage wegfielen, und sie hat es sich und den Lesern nicht einfach gemacht und sie in nur phantastische Welten entlassen. Da war sie bodenständig und Pädagogin. Sie bestand auf genauer Historie, stimmenden Details und dem Nachdenken darüber, was Menschen können und sich angetan haben.

Werbung

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Schenken Sie schon, oder rätseln Sie noch?

Jetzt aber schnell!

Schenken was wirklich Freude macht. Für diejenigen, die schon alles haben, oder auf kapitalistischen Überfluss verzichten wollen.

Jetzt bestellen oder verschenken

nd-Kiosk-Finder