Werbung

Alles für die Aufklärung

Martin Kröger begrüßt die Einsetzung des Ausschusses

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Es ist vernünftig, dass sich Rot-Rot-Grün und auch die CDU jetzt doch noch dazu durchringen, einen Untersuchungsausschuss zum Fall Amri einzusetzen - so wie es die rechte Opposition von AfD und FDP im Abgeordnetenhaus seit Längerem fordert. Zwar ist noch unklar, wie der Untersuchungsauftrag genau aussehen wird, aber den ungeheuerlichen Verdacht, der seit der vergangenen Woche gegen zwei Beamte des Staatsschutzes im Raum steht, muss das Parlament unbedingt aufklären.

Und da hat ein Untersuchungsausschuss, der beispielsweise unter Eid Fragen stellen kann, bessere Möglichkeiten als eine Task-Force oder ein Sonderermittler. Der Untersuchungsausschuss wird nicht ohne Grund das schärfste Schwert des Parlaments genannt.

Dass die Einsetzung des Gremiums noch bis Montagfrüh öffentlich von Rot-Rot-Grün abgelehnt wurde, ließ indes einige in der Koalition, aber vor allem den Sonderermittler nicht glücklich aussehen. Der hochgelobte Bruno Jost wurde nämlich offensichtlich ebenfalls überrascht. Jetzt kommt es aber darauf an, dass die Arbeit der Ermittlungsinstanzen gut abgestimmt wird, ein Zuständigkeitschaos in der Untersuchung des islamistischen Anschlags kann sich Berlin nicht leisten.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!