Werbung

Fahrradtour gegen die Braunkohle gestartet

Cottbus. Umweltschützer sind in Cottbus zu einer einwöchigen »Anti-Kohle-Fahrradtour« gestartet. Zum Auftakt stand am Montag eine Aktion vor der Zentrale der Lausitzer Energie AG (LEAG) auf dem Programm. Der Protest richte sich gegen »die Hinhalte-Taktik des Konzerns, eine Entscheidung über den Tagebau Welzow-Süd II bis ins Jahr 2020 zu verschieben«, teilten die Veranstalter des Lausitzcamps in Cottbus mit. Die Leag hatte Ende März eine endgültige Entscheidung über diesen Tagebau vertagt. Die Anwohner dürften nicht jahrelang über ihre Zukunft im Unklaren gelassen werden, hieß es. »Kein weiteres Dorf darf mehr der Kohle zum Opfer fallen.« Kritisiert wurde zugleich, die Klimaaktivisten seien durch Polizeikontrollen massiv behindert worden. In der kommenden Woche soll die Fahrradtour an verschiedenen Orten in Brandenburg, Sachsen und Polen Station machen. epd/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln