Werbung

Akte Amri wird Fall fürs Parlament

Behördenversagen bei islamistischem Anschlag in Berlin wird untersucht

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Berlin. Die Fraktionen im Abgeordnetenhaus wollen jetzt doch einen Untersuchungsausschuss zur Aufklärung des islamistischen Anschlags auf dem Breitscheidplatz in Berlin am 19. Dezember 2016 einsetzen. Nach der oppositionellen FDP und AfD erklärten sich am Montag am Rande einer Sondersitzung des Innenausschusses des Landesparlaments auch die Regierungsfraktionen von SPD, Linkspartei und Grünen zur Einsetzung eines Untersuchungsausschusses bereit. »Dieser könnte seine Arbeit auf der Basis des Zwischenberichts des Sonderermittlers nach dem 3. Juli aufnehmen«, erklärten die Fraktionsvorsitzenden des rot-rot-grünen Bündnisses. Noch während der Sitzung kündigte auch die oppositionelle CDU an, ein solches Gremium zu unterstützen.

Bisher oblag die Aufklärung in Berlin vor allem dem vom Senat eingesetzten Sonderermittler Bruno Jost. Der ehemalige Bundesanwalt hatte Hinweise auf Aktenmanipulationen beim Landeskriminalamt im Fall Anis Amri gefunden. mkr Seite 11

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!