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Alarm gestern im Berliner Willy-Brandt-Haus. Nach 90 Minuten gab es Entwarnung: Ein verdächtiger Gegenstand barg keinen Sprengstoff. Vermutlich hatte lediglich jemand in der Poststelle der SPD-Zentrale unbeaufsichtigt das Wahlprogramm der Sozialdemokraten liegen lassen. Den einen kam dessen Vorstellung im Interesse gründlicher inhaltlicher Klärung zu früh, andere hatten nur noch die Merkel-Konkurrenz im Auge, die trotz diverser Scharmützel schneller als erwartet zu Potte gekommen war. Jedenfalls standen letztlich Zögerer und Drängler in trauter Gemeinsamkeit auf der Straße - und überließen die Aufklärung über die mögliche Sprengkraft des Papiers der Polizei. Die fand offensichtlich nichts, was das Zeug zum großen Knall hatte. Und so mussten die Genossen wieder an ihre Schreibtische zurück, um weiter an jenem Feuerwerk zu basteln, mit dem sie die Wähler wachrütteln wollen. Nach drei verlorenen Landtagswahlen muss das nun wirklich explosionsartig einschlagen. oer

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