Alte Bestmarken vor der Löschung

Europas Leichtathletikverband will dopingverdächtige Welt- und Europarekorde streichen

  • Von Jürgen Holz
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Seit der Council-Sitzung des Europäischen Leichtathletikverbandes EAA Anfang Mai in Paris herrscht Unruhe, denn die EAA will dopingverdächtige Rekorde löschen. Damit folgt der Verband den Empfehlungen eines Projektteams für die Umsetzung neuer Regeln zur Rekordanerkennung, die zur Umbenennung zahlreicher Welt- und Europarekorde führen würden. Die Empfehlungen werden noch auf ihre juristische Durchsetzbarkeit geprüft und sollen dem Weltverband IAAF im August zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

Solche und ähnliche Vorstöße sind nicht neu. Und sie werden immer wieder vor dem Hintergrund vermeintlich fragwürdiger Weltrekorde aus der »Steinzeit« betrieben, zu denen die 400-Meter-Zeit der Rostockerin Marita Koch von 47,60 Sekunden aus dem Jahr 1985 oder die 800-Meter-Zeit der Tschechin Jarmila Kratochvilova mit 1:53,28 Minuten aus dem Jahr 1983 gehören. Den ältesten Weltrekord hält bei den Männern der Ex-Schweriner Diskuswurf-Olympia...

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