Werbung

Mär der freien Azubi-Plätze

Ellen Wesemüller zur Suggestion, Arbeit für alle anzubieten

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Es scheint ein »perfect match« zu sein: Auf der einen Seite gibt es laut Industrie- und Handelskammer fast 1900 freie Ausbildungsplätze in Berlin - auf der anderen Seite stehen über 1700 Geflüchtete Schlange, um über den Weg der Ausbildung endlich zu Arbeit und zur Integration zu kommen. Für jeden Geflüchteten ein Platz, könnte man meinen, doch eine Milchmädchenrechnung ist das nicht nur, weil die Geflüchteten an Sprachhürden, fehlenden Lebensläufen und E-Mail-Adressen scheitern.

Es ist die Ausbildungsplatzmisere selbst, die eine Mär ist. Denn es ist nicht so, dass sich tatsächlich keine Auszubildenden finden lassen, sondern lediglich keine, die den Ansprüchen der Unternehmen genügen. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Nicht umsonst haben Schüler aus Bremen gegen diese Statistik geklagt, denn sie zählt nicht diejenigen, die keinen Ausbildungsplatz erhalten haben und stattdessen Praktika oder ein Freiwilliges Soziales Jahr machen, auch nicht jene, die als »nicht ausbildungsreif« gelten. Rechnet man sie hinzu, haben nur 37 Prozent der Suchenden eine Stelle gefunden.

Geflüchtete sind nur eine, wenn auch medial stark präsente Gruppe, der suggeriert wird, mit einem Ausbildungsplatz »integriert« zu werden. Und klappt es nicht, dann hat es wohl an ihnen selbst gelegen.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen