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Die Ukraine ist kein stilles Mauerblümchen

Marko Halanevych, Schauspieler und Sänger der Gruppe DakhaBrakha über den kulturellen Schmelztiegel Kiew und das Verhältnis seines Landes zum großen Nachbarn Russland

  • Von Mario Pschera
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Ungeachtet des Interesses am politischen Geschehen nehmen die meisten Menschen im Westen die östliche Kunst und Musik - außer den russischen Klassikern - als weißen Flecken auf der Landkarte wahr. Lassen Sie uns eine Reise ins Unbekannte beginnen. Die Band wurde als ein Nebenprojekt des Dakha Theaters gegründet. Was war die Intention dahinter?
Die Idee zu unserer Gruppe stammte vom Leiter des Dakha-Theaters, Vladyslav Troitskyi. Er experimentierte in früheren Aufführungen mit ukrainischer Volksmusik. Das Konzept war, ukrainische Volksmusik in diversen Ausdeutungen in Synthese mit anderen musikalischen Stilen, unter Einbeziehung verschiedener Folktraditionen zu benutzen. Zuallererst begannen wir Theatermusik zu machen - glückerweise hatte unsere erste Aufführung »Macbeth. Prolog« Erfolg. So konnten wir zum Beispiel das Stück zehn Mal am Barbican Center London aufführen. Danach arbeiteten wir an anderen Shakespeare-Dramen und realisiert...


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