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Weißeritztalbahn rollt wieder bis Kipsdorf

Strecke der Schmalspurbahn nun erstmals seit dem Hochwasser von 2002 wieder komplett befahrbar

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Freital. Fast genau 15 Jahre nach der Zerstörung durch das Hochwasser von 2002 in Sachsen rollen auch auf dem letzten Stück der Weißeritztalbahn von Freital nach Kipsdorf nun wieder Züge. Neun Jahre nach der Wiedereröffnung eines ersten Abschnitts sei die 26 Kilometer lange Strecke der nach eigenen Angaben dienstältesten Schmalspurbahn Deutschlands nun wieder komplett, teilten der Verkehrsverbund Oberelbe und die SDG Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft am Sonnabend in Dresden mit.

Am Vormittag war der Zug mit elf von zwei Dampflokomotiven gezogenen Waggons in Freital-Hainsberg auf die Reise gegangen und gegen Mittag in Kipsdorf eingetroffen. An der Strecke standen winkende Menschen, einige Häuser entlang des Weges waren geschmückt.

Bund und Land haben nach Angaben des Verkehrsministeriums in den Wiederaufbau der Trasse gut 40 Millionen Euro investiert. Rund 17 Millionen Euro entfielen auf den letzten, nun fertiggestellten Abschnitt. Während der etwa einjährigen Bauarbeiten entstanden zwei neue Brücken, fünf weitere wurden saniert. Zehn Gebäude entlang der Strecke wurden denkmalgerecht saniert.

Die Weißeritztalbahn hat vor allem touristische Bedeutung. Im vergangenen Jahr hatte sie laut Angaben rund 145 000 Fahrgäste. dpa/nd

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