Radeln statt kämpfen

Der Fahrradclub von Goma lässt junge Kongolesen von einer Profikarriere träumen

  • Von Bettina Rühl, Goma
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Jeder seiner Schritte verursacht ein leises Klackern - Rennradschuhe auf Asphalt. Martin Kasereka Mahamba ist nach einer halben Stunde schon wieder vom Training zurück, das Rad schiebt der Kongolese neben sich her. »An der Schaltung ist etwas gebrochen«, erklärt der 26-Jährige bedrückt. Das ist kein Wunder bei den Straßen in der ostkongolesischen Metropole Goma: Die meisten sind von spitzem Lavagestein überzogen, seit der nahe Vulkan Nyiragongo vor 15 Jahren ausbrach und die halbe Stadt begrub. Die Straßen sind von Lavagestein bedeckt - oder von Schlaglöchern übersät, in der Regenzeit schlammig und in der Trockenzeit voller Staub. Asphaltiert sind nur einige Kilometer.

Weil Mahamba von einer Karriere als Profi-Fahrer träumt, trainiert er dennoch täglich und kennt jeden asphaltierten Zentimeter. Der chaotische Verkehr in Goma schreckt ihn nicht ab, dabei ist das Radfahren hier lebensgefährlich. Motorradtaxen, Kleinbusse, hölzerne L...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 681 Wörter (4364 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.