Werbung

Drei Millionen Kinder haben suchtkranke Eltern

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Berlin. Mehr als drei Millionen Kinder in Deutschland wachsen mit mindestens einem suchtkranken Elternteil auf. Somit sei jedes fünfte Kind direkt von einer Abhängigkeit der Eltern betroffen, sagte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), am Montag bei ihrer Jahrestagung in Berlin, die den Schwerpunkt »Kinder aus suchtbelasteten Familien« hatte. Ein Drittel der Kinder aus suchtbelasteten Elternhäusern werde später selbst abhängig, ein weiteres Drittel entwickle eine andere psychische Störung und nur ein Drittel bleibe unauffällig, erklärte Michael Klein, Leiter des Deutschen Instituts für Sucht- und Präventionsforschung. Für diese unauffällige Entwicklung, die sogenannte Resilienz, sei vor allem ein stabiles Beziehungsnetz unabhängig vom Elternhaus wichtig, erklärte Klein. Zudem müsse es mehr koordinierte Eltern-Kind-Behandlungen und spezielle Angebote für Kinder geben, denn »Sucht ist eine Familienkrankheit«, betonte Klein. epd/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen