Die etwas andere Wahlempfehlung

Wer rechtsbürgerliche Widersacher wie Merkel hat, braucht die Opposition nicht fürchten

  • Von Gabriele Oertel
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Was FAZ-Redakteuer Philip Plickert da unter der Überschrift »Merkel, eine kritische Bilanz« am Montag in Berlin der Öffentlichkeit vorlegte, wäre treffender als Scherbengericht angekündigt. Die bisherigen zwölf Jahre der Kanzlerin werden von 22 Professoren und Publizisten beleuchtet - vor allem ihre Fehlleistungen, Unterlassungssünden, Irrtümer. Eine Wahlempfehlung sieht anders aus.

Herausgeber Plickert kommt schon bei der Ankündigung der auf 250 Seiten ausgedehnten Fehleranalyse zum wenig wohlwollenden Schluss, dass Angela Merkel nicht jene Lichtgestalt ist, als die sie vielen gilt, sondern ein Scheinriese, der bei näherer Betrachtung mächtig schrumpft. »Eine gewiefte, aber überschätzte Politikerin«, so der FAZ-Journalist unter Verweis auf planlose, undurchdachte Entscheidungen und abrupte, opportunistische Wenden.

Das alles könnte man freilich auch mit einer linken Sicht unterschreiben - würden die Autoren, die ausdrücklich...

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