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Er gilt als Virtuose hinter der Kamera. Der Niederländer Robby Müller drehte Filme mit Regisseuren wie Wim Wenders, Lars von Trier und Jim Jarmusch. Müller filmte die tanzende Björk für von Triers »Dancer in the Dark« und den im Kanu schippernden Johnny Depp für Jarmuschs »Dead Man«. Das Berliner Museum für Film und Fernsehen widmet dem heute 77-jährigen Kameramann eine große Ausstellung. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Schau »Robby Müller - Master of Light« (6. Juli bis 5. November), die vom Eye Filmmuseum Amsterdam konzipiert wurde.

Allein 14 Filme von Wim Wenders fotografierte Müller - darunter Klassiker wie »Paris, Texas«, »Alice in den Städten«, »Der amerikanische Freund« und »Die Angst des Tormanns beim Elfmeter«. Bei Jim Jarmusch stand er für die Kultfilme »Down by Law« und »Mystery Train« hinter der Kamera. Auch mit den deutschen Autorenfilmern Edgar Reitz und Hans W. Geißendörfer arbeitete Müller zusammen. »In seinen Arbeiten scheinen Einflüsse von Edward Hopper auf, sein Einsatz des Lichts erinnert an Gemälde Vermeers«, so die Ausstellungsmacher. »Starren Systemen, überflüssigen Vorschriften und einer konventionellen Arbeitsweise gegenüber abgeneigt, bleibt Müller während seiner gesamten Karriere dem eigenen Ansatz treu: keine unnötigen technischen Hilfsmittel, keine übertriebene Ausleuchtung und keine effektheischende ›Kamera-Akrobatik‹, wie er es selbst nennt.«

In der Ausstellung sollen Filmszenen »einen Eindruck vom visuellen Scharfsinn und der Vielschichtigkeit seiner Werke« geben. In Interviews berichten Wim Wenders, Lars von Trier und Steve McQueen von ihrer Arbeit mit Müller. Zu sehen sind auch Dokumente und Skripte aus Müllers Privatarchiv. Zur Ausstellung wird es im Arsenal-Kino vom 4. bis 17. August eine Filmreihe geben. dpa/nd

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