Nicht einmal jeder fünfte Beschäftigte in der Gewerkschaft

Organisationsgrad liegt laut IW Köln bei 18,9 Prozent / Starke regionale Unterschiede / Gewerkschaftliche Organisierung seit 2011 leicht angestiegen

Was soll das hier?

Sei auch du solidarisch und unterstütze linken Journalismus mit einem freiwilligem Abo, einer Spende - oder noch besser entscheide dich für ein Digitalabo.

  • Wählen Sie ein Abo:

    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

    Ich habe bezahlt.

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Minimum 5 Euro/Monat

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login

    Passwort vergessen?

  • Jetzt nicht ...

Berlin. Wie steht es um den Organisationsgrad der Gewerkschaften hierzulande? Nicht so gut: Nur knapp jeder fünfte Beschäftigte ist Mitglied in einer Gewerkschaft, das jedenfalls ist das Ergebnis einer Studie des unternehmensnahen Instituts der deutschen Wirtschaft. Wie die »Rheinische Post« unter Berufung auf IW-Zahlen berichtet, betrug der Nettoorganisationsgrad der Gewerkschaften, also ohne Berücksichtigung der Arbeitslosen und Rentner, nur 18,9 Prozent. Datengrundlage ist das Sozio-oekonomische Panel, für das im Jahr 2015 rund 12.000 Haushalte zu ihren Lebensumständen befragt worden waren.

Im Westen ist der Organisationsgrad höher (19,4 Prozent), im Osten liegt er darunter (16,5 Prozent). Auch regional sind die Unterschiede recht deutlich: Schlusslicht ist Bremen mit einem Nettoorganisationsgrad von 10,9 Prozent, Spitzenreiter das Saarland mit 30,7 Prozent. Bereits zuvor hatte es in Medienberichten geheißen, dass der gewerkschaftliche Organisationsgrad im Vergleich zum Jahr 2011 insgesamt leicht gestiegen sei. Allerdings sind die Zuwächse vor allem auf das Konto des DBB Beamtenbundes gegangen, die im Deutschen Gewerkschaftsbund vereinten acht Branchengewerkschaften hätten dagegen Mitglieder verloren.

Vor wenigen Tagen hatte das Instituts der deutschen Wirtschaft bereits Zahlen über den Bruttoorganisationsgrad der DGB-Gewerkschaften veröffentlicht, der nicht erwerbstätige Personen wie Rentner oder Arbeitslose in die Betrachtung mit einbezieht. Bundesweit lag der DGB-Organisationsgrad Ende 2015 demnach bei 15,7 Prozent. Den höchsten Wert erreicht auch hier das Saarland mit 28 Prozent. »Ein ausgeprägtes Ost-West-Gefälle besteht nicht mehr«, heißt es beim IW mit Blick auf die DGB-Zahlen. »Zwar schneiden die ostdeutschen Bundesländer meist unterdurchschnittlich ab. Sachsen-Anhalt und Sachsen liegen aber vor den süddeutschen Bundesländern Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern.« Im Süden seien die DGB-Gewerkschaften – abgesehen vom Saarland – demnach »ähnlich schwach verankert wie in Teilen des Ostens«.

Bundesweit liegt der Anteil der Frauen unter den DGB-Mitgliedern bei 33,5 Prozent. Spitzenreiter ist hier Mecklenburg-Vorpommern, wo der Anteil der Frauen an allen Gewerkschaftsmitgliedern bei über 46 Prozent liegt, danach folgt Berlin mit 44,9 Prozent. Den niedrigsten Frauenanteil haben das Saarland mit 26,3 und Bayern mit 29,7 Prozent, so das Institut der deutschen Wirtschaft. nd

Aus dem nd-Shop
Handbuch Tarifpolitik und Arbeitskampf
Theorie und Praxis gewerkschaftlicher Tarifarbeit und betrieblicher Arbeitskämpfe »Der Autor gibt einen kurzen historischen Abriss zur En...
18.80 €
Werbung

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Schenken Sie schon, oder rätseln Sie noch?

Jetzt aber schnell!

Schenken was wirklich Freude macht. Für diejenigen, die schon alles haben, oder auf kapitalistischen Überfluss verzichten wollen.

Jetzt bestellen oder verschenken

Toscana