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Demokraten verlieren erneut gegen Trump

Republikanerin gewinnt wichtige Nachwahl im US-Bundesstaat Georgia / Auch bei einer Abstimmung in South Carolina gewinnen die Konservativen

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Atlanta. Die US-Demokraten sind erneut mit dem Versuch gescheitert, die geringe Popularität von US-Präsident Donald Trump bei den Wählern der Republikaner auszunutzen. Bei zwei Nachwahlen für Sitze im Repräsentantenhaus in traditionell republikanisch wählenden Stimmbezirken der US-Bundesstaaten Georgia und South Carolina setzten am Dienstag (Ortszeit) die Bewerber von Trumps Regierungspartei durch, wie Hochrechnungen mehrer US-Sender ergaben.

In einem hart umkämpften Rennen in Georgia gewann Karen Handel gegen den Demokraten Jon Ossoff. Die Demokraten konnten zwar teils historische Stimmenzugewinne verbuchen, schafften jedoch nicht den Durchbruch zur Mehrheit. Nach Auszählung von mehr als 80 Prozent der Stimmen in einem Vorort der Großstadt Atlanta lag Handel mit rund 52 Prozent vorne, wie die Fernsehsender CNN und NBC News am Dienstag (Ortszeit) berichteten. Demnach kam Ossoff auf rund 47 Prozent.

In South Carolina behielt der republikanische Favorit Ralph Norman erwartungsgemäß die Oberhand. Die Mehrheit der Republikaner im Repräsentantenhaus bleibt damit unverändert bestehen.

Die Nachwahlen war nötig geworden, nachdem der bisherige Inhaber des Sitzes in Georgias 6. Wahlbezirk, Tom Price, sein Mandat zurückgab und als Gesundheitsminister in die Regierung von Donald Trump aufrückte. In South Carolina war Mick Mulvaney vom Repräsentantenhaus in die Regierung gewechselt.

Es waren nach Abstimmungen in den Bundesstaaten Kansas und Montana bereits die Nachwahlen Nummer drei und vier, bei denen sich die Demokraten Hoffnung auf das Eindringen in eine republikanische Phalanx gemacht hatten, letztlich aber das Ziel verfehlten.

Beide Parteien hatten vor allem der Nachwahl in Georgia enorme Bedeutung beigemessen. Sie sollte als Stimmungsbarometer mehr als fünf Monate nach der Amtseinführung von Donald Trump dienen. Republikaner und Demokraten gaben zusammen 55 Millionen Dollar aus - mehr als je zuvor in einem einzelnen Wahlkreis aufgewendet wurde.

Bei bisherigen Nachwahlen in den vergangenen Monaten konnten die oppositionellen Demokraten keine zusätzlichen Mandate erringen. Im November 2018 finden die allgemeinen Kongresswahlen statt. Agenturen/nd

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